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Huflattich – “die Sonne für die Lunge”

Beachten Sie bitte unsere besonderen Hinweise für Ihre Gesundheit. Zu Wirkung, Anwendung und Dosierung, sowie zu den Risiken und Nebenwirkungen! Die Einnahme von Heilpflanzen sollte immer mit einem Arzt abgesprochen werden, um Wechselwirkungen vermeiden zu können.

Allgemeines

Huflattich aus der Familie der Korbblüter gehört zu einen der ersten Frühlingsblüher. Dieser hat es überaus eilig, so eilig das er seine Blätter erst Wochen nach der Blüte entwickelt.

Andere bekannte Namen:

Bachblümlein, Berglatschen, Brandlattich, Brustlattich, Fohlenfuss, Hoflörrich, Hufblatt, Labassen, Ladderblätter, Lehmblümel, Loambleamel, Märzblume, Ohmblätter, Rosshuf, Sandblümel, Sommertürl, Teebleaml, Tabakkraut, Zeitrösele

Sammelzeit

Noch vor manchen Schneeglöckchen kann man schon den ersten Huflattich ernten. Normalerweise Februar-April. In milderen Jahreszeiten oder an sehr gut geschützten Orten, kann man ihn sicher auch schon im Februar entdecken. Die Blätter kann man jedoch erst später ernten.

Verwechslungsgefahr

Die Blätter des Huflattichs sind leicht mit den sehr ähnlichen Blättern der Weißen Pestwurz (Petasites albus) zu verwechseln.

Die Huflattichblätter sind jedoch im Allgemeinen kleiner als die der Weißen Pestwurz und haben schwarze Blattrandzähne.

Anwendungen

Der bevorzugte Einsatzzweck des Huflattichs in der Naturheilkunde sind Erkrankungen des Atmungsorgane vom einfachen Husten bis hin zum Asthma. Dabei wird meist der Rauch der Blätter eingesetzt.

Bei leichten Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut wird als Tee gegurgelt.

Die großen Blätter des Huflattichs sind unterseits weich behaart und werden daher von Naturfreunden auch als Toilettenpapier benutzt.

Inhaltsstoffe

Polysacharide, Schleimstoffe, Sterole, Bitterstoffe und Gerbstoffe

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